Samstag, 27. Oktober 2007

Los Españoles

Genauer die Katalanen, bzw. Barcelonesen sind ein Völkchen für sich. Mir wurde erzählt, dass sie zum Teil sehr verschlossen gegenüber Fremden sein sollen und es ihnen schwer machen in einen Freundeskreis hineinzuwachsen. So ganz kann ich dazu noch nix sagen... Ich werds sehen. Im allgemeinen sind die Barcelonesen sehr stolz darauf, dass sie in der hauptstadt Katalonies leben. Das Catalan ist allgegenwärtig. So gibt es zum Beispiel morgens kleine Zeitungen für die Metro oder unterwegs umsonst. Diese sind aber größtenteils in Catalan geschrieben(=> stimmt so nicht ganz^^ die Artikel werden sowohl in Catalan als auch in Castellano geschrieben!) Zwar ist Spanisch die offizielle Amtssprache, doch wird in allen öffentlichen Gebäuden Catalan gesprochen. So ist der Unterricht in Schulen zum Beischpiel auf Catalan, es gibt aber unterricht in Castellano. An den Unis ist der Unterricht zum Teil auf Catalan, zum Teil auf Spansich. Im öffentlichen Leben ist zunächst alles auf Catalan, dann auf Spanisch und vllt noch auf Englisch ausgeschrieben. Außerdem gibt es ctalanische Fernsehsender (ich hab neun Sender insgesamt, davon is einer auf Catalán... bleiben noch acht... heißt, ich kann fast nie was vernünftiges gucken^^). Catalán kann man hier in Barcelona als Ausländer (der zum Beispiel zum Arbeiten herkommt) umsont lernen. Momentan ist, wenn cih das richtig verstanden habe, eine diskusion im gange, ob Ausländer dazu verpflichtet werden, Catalán zu lernen. das katalanische Selbstverständnis ist sehr hoch, was wohl nicht zuletzt am Status' Kataloniens innerhalb des spansichen Staates liegt. "Seit 1978 besitzt Katalonien den Status einer Autonomen Gemeinschaft innerhalb des spanischen Staates. Unter diesen ragt Katalonien gemeinsam mit den übrigen „historischen“ Regionen, dem Baskenland und Galicien, durch ein besonders hohes Maß an eigenen Befugnissen in Gesetzgebung und Verwaltung hervor. Unter anderem verfügt Katalonien über eine eigene Polizeieinheit, die Mossos d'Esquadra, die nach und nach die Aufgaben der spanischen Poliziei auf katalanischem Gebiet übernehmen. Auch in zahlreichen anderen Politikfeldern, so etwa der Bildungs-, der Gesundheits- und der Wirtschaftspolitik, verfügt Katalonien über weitreichende Kompetenzen. Diese sind im Autonomiestatut niedergelegt, das einerseits die Befugnisse der Autonomen Gemeinschaft gegenüber denen des spanischen Staates abgrenzt, andererseits das Zusammenspiel der katalanischen Institutionen regelt und somit als funktionales Äquivalent einer Verfassung fungiert. Es bedarf der Zustimmung des katalanischen Parlaments, des spanischen Parlaments (in Form eines Organgesetzes) und der katalanischen Bevölkerung durch ein Referendum. Das erste Autonomiestatut von 1978 wurde 2006 durch eine Neufassung mit erweiterten Kompetenzen abgelöst." ich gebs zu:Kopiert aus Wikipedia... ;)
versucht man mit seinem Anfängerspanisch hier etwas zu bewegen, wechseln die Barcelonesen sehr schnell, sofern sie es denn beherrschen, zum Englischen. Da viele Menschen hier aber kein Englisch können (zur Zeit francos wurde Französisch an den Schulen Unterichtet), wird man dann auf spanisch zugetextet... Egal ob man etwas versteht oder nicht.
Man hat auhc das Gefühl, dass sich dasganze Leben hier uaf der straße und in Restaurants abspielt. So wird zum Beispiel selten zu Hause Kaffee oder Tee gekocht (adé wasserkocher -.-). man geht dann eher in ein Café. An freien und schönen tagen sind die barcelonesen sehr viel indraußen, sitzen auf Bänken, gehen in den (sehr sauberen) Straßen spazieren, sind am Strand oder liegen im Park auf dem Gras(acuh wenn amn das nicht darf).
Rote Ampeln werden hier genauso konsequent ignoriert (manchmal auch von Autos!) wie in London. seit einigen jahren kann man hier auch relativ gut Rad fahren, die Regierung von barcelona hat ein Programm gestartet, um den Leuten das Ra fahren schmackhaft zu machen und somit das hohe Verkhrsaufkommen in den Griff zu bekommen. Es gibt überall quer über die Stadt verteilt Stationen, an denen man sich räder leihen kann. Dann kann man zu einer anderen Staton fahren und es da wieder abstellen. Das ganze funktioniert über ein Eartensystem und ich glaub die jährliche mitgliedschaft beträgt 6 Euro. Sofern ich das einschätzen kann, wird das projekt sehr gut von den Bürgern angenommen. Es ist eben eine billige Alternative zur Metro.

Nivel de vida

Ich lebe hier zusammen mit einer alleinerziehenden Mutter, ihren zwei Töchtern, zwei Katzen und einem Hund. Zum Lebensstandard kann man sagen, dass er sich doch erheblich vom deutschen unterscheidet. Ich hätte mir solch große Unterschiede innerhalb Westeuropas nicht vorstellen können! Die Häuser sind alle noch sehr alt, haben keine Heizung, es wird noch mit Gas gekocht (richtig pfadfinderisch^^) und das Wasser wird mit Gas geheizt. Außerdem waschen die Spanier für gewöhnlich ihre Wäsche mit kalten Wasser... Das ist für mich besonders gewöhnungsbedürftig, denn so richtig das Gefühl, dass sie hygienisch sauber wird, habe ich nicht. Das heißt für mich: Per Hand waschen. Die Wäsche wird hier auch noch auf Wäscheleinen unterm Fenster getrocknet, naja wo auch sonst.
Ansonsten kann man sagen, dass ein Zimmer in einer WG in Barcelona City ab 300 Euro aufwärts kostet. Dabei braucht man sich nicht zu wundern, wenn einem ein Zimmer von einer Größe von 10m² angeboten wird. Oftmals haben die Zimmer für 300-350 Euro auch nur ein Fenster zum Innenhof ("interior"). Es ist also nicht sehr hell(eher dunkel) und Frischluft ist auch nicht unbedingt vorhanden. das ganze hat allerdings den Vorteil, dass im Sommer die Sonne die Wohnung nicht zusätzlich aufheitzt.
Allgemein sind Sachen wie Essen, vor allem Wurstwaren und Früchte, sowie Drogerieartikl sehr teuer. Kinder Schokoriegel kosten hier zum Beispiel im zehnerpack 2,30 Euro(-.-). Ich hab zwar die deutschen Preise nicht im Kopf, aber das schien mir doch extrem teuer... Korrigiert mich, sollte ich falsch liegen!

La primera semana

Ich fang mit meinem Bericht mal ganz vorne an. Meine ersten Tage in Barcelona waren sehr turbulent. Nachdem ich vom Flughafen mit schwerstem Gepäck (ein Koffer, der gute alte Tramper, Laptop- und Umhängetasche) zu meinem Hostal gefunden hatte, war ich erst einmal völlig geschockt (und verzweifelt^^). Mein Hostal lag doch tatsächlich mitten an einem Straßenstrich in, das Zimmer war eher ein Loch. Hier wollte ich keien sieben Nächte bleiben! meine Chefin hat sich das wohl shcon gedacht und durch ihren Chef dann ein Zimmer für mich in einem Studentenwohnheim organisiert. Da war die Welt wieder in Ordnung und ich konnte mich um eine langfristige Bleibe kümmern, mir Barcelona anschaun (der Zoo ist nicht wirklich zu empfehlen). Doch auch die Zimmersuche gestaltete sich schwierig und am Ende meines Aufenthalts im campus del Mar hatte ich immernoch keine Bleibe. Es hieß also wieder ab ins Hostal, doch diesmal in ein wirklich feines. Von da an lief alles wie geschmiert: Ich hab ein Zimmer und eine Freundin aus Polen gefunden. Es konnte endlich losgehen!
Barbara & Ich

Dienstag, 23. Oktober 2007

Aller Anfang...

Gebt mir noch ein Wochenende und ihr habt einen ausführlicheen Bericht...