Ich arbeite in einer Arbeitsgruppe des ICM, die sich u.a. mit Tiefwasserkorallen beschäftigt. Nun fragt ihr euch betimmt, warum ich dann mit Plankton arbeite? Nun ja. Meine Arbeitsgruppe möchte die Gesamtheit des Ökosystems Tiefwasserkorallenriff betrachten. dazu gehört auch, die Ernährungsgrundlage der Koralle zu betrachten: Zooplankton! Womit wir auch schon bei meinem Beschäftigungsfel angekommen wären... Ich arbeite mit Zoo - & (neuerdings) Phytoplankton. nebenbei schreibe ich eine Arbeit, um das erlernte festzuhalten und das schreiben eienr wissenschaftlichen Arbeit schoneinmal zu erproben. doch was genau ist Plankton? Im folgenden ein Versuch, das ganze etwas handfester zu machen (für Fehler im Englischen übernehme ich keinerleih Haftung ;) ):
"The word zooplankton comes from the Greek verb πλαγκτόν or πλανκτόν – which means to wander. Viktor Hansen, a German professor at the University of Kiel, Germany, introduced this term the first time in 1877 and he was using it for the microscopic organisms of the open water community, which covers a distances by being drifted with the current. Thus it is more a description of life-style rather than a genetic classification.
Phytoplankton are unicellular, basically autotrophic living organisms, using mainly photosynthesis to subsist. Zooplankton are organisms consisting of more than one cell. They are very little animals." Plankton ist die Ernährungdgrundlage vieler Tiere im Meer. Der bekannteste Vertreter des Plakntons ist wohl der antarktische Krill.
So... Mein Zooplankton wurde aus einem Unterwassercanyon am Cap de Creus (Costa Brava) gefischt, aus einer Tiefe von ca. 250 metern. Meine Arbeit besteht nun darin, diese kleinen (toten) Lebewesen in die verschiedenen Gruppen einzuteilen, zu zählen und zu konservieren. Das ganze mache ich mit einem normalen Mikroskop. Für mich war es anfang nicht leicht, mich in die Thematik einzuarbeiten. Es hieß also erstmal Bücher welzen und Fotos und Zeichnungen studieren. Doch nach einer Woche war ich shcon vol drin und konnte weitesgehend slebstständig arbeiten. Umso besser ich mich mit dem Thema auskenne, desto mehr Spaß macht das ganze. Es ist spannend zu sehen, wieviele verschiedene Individuen am Ende in einer Probe waren, welche Gruppen man häufiger findet, welche eher seltener sind. Ich untersuche Proben aus verschiedenen Jahreszeiten und durch meine daten kann man sehr schön sehen, wie sich die Zusammensetzung der Planktongemeinschaft über das Jahr hin verändert. Weil ich aber nach einem Monat zählen doch einen Motivationsschwund bemerkte, haben ich eine weitere Aufgabe bekommen. Phytoplankton zählen... Ist jetzt nicht so viel anders, die Organismen sind um ein vieles kleiner, aber zum Teil auch sehr viel schöner anzusehen (z.B. Datomeen/Kieselalgen)! Mittlerweile habe ich allerdings noch eine Aufgabe dazubekommen. Ich darf jetzt mit PC und Photoshop Korallen vermessen & Polypen zählen (jaja,ohne Zahlen geht hier gar nix!)... Daraus errechnen wir dann ie Wachstumsrate. das ist total spannend, zu sehen, um wieviel Prozent so ein Korallenstamm wächst und wie sich die Polypen entwickeln! Und wer mich kennt weiß ja, dass mich Korallen seit meiner Facharbeit ganz besonders interessieren!
Doch im März erwartet mich vielleicht eins der spannensten Abenteuer der Meeresforschung: Die mehrtägige Ausfahrt mit einem forschungsschiff zum Planktonfischen! Aber das steht bis jetzt noch in den Sternen.
mein Arbeitstag fängt so gegen 10 Uhr an und endet meist so gegen 17, 17:30... für deutsche Verhälnisse sehr gemütlich
Überhaupt ist die Arbeitsatmosphäre sehr gechillt. Es wird viel Wert auf gemeinsames Mittagessen oder Kaffee trinken gelegt.
Auf Arbeit spreche ich hauptsächlich Englisch, weil es am einfachsten, schnellsten und missverständnislosesten ist. Ich hoffe das ganze hat euch einen kleinen Einblick gegeben, obwohl ich bestimmt noch viele wichtige und interessante Sachn vergessen habe!
Copepod: jaja, die Copepoden und ich hatten einen sehr sclechten Start... Ich musste (jetzt weiß ich es besser: ich musste nicht zwangsläufig -.-) über 2000 von ihnen zählen. Fragt nicht, wie lange das gedauert hat...Siphonophora: ich kann sie leider nicht in dieser Schönheit betrachten... Ich bekomm meistens nur einzelne Individuen einer Kolonie zu sehen, weil die Kolonie während des Fischens meist zerstört wird.
